(8.3.2018) Offener Brief des Vereins JOAN ROBINSON

"Wie wir aus den Medien erfahren, haben Sie sich geschlossen entschlossen, als Ministerinnen das Frauenvolksbegehren nicht zu unterschreiben. Wir finden das sehr bedauerlich, da sich - 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren und noch vielen offenen Forderungen daraus - wieder engagierte Frauen zusammengefunden haben, um in einem diskursiven Prozess daran zu arbeiten, die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserem Land zu verwirklichen und ein neues Frauenvolksbegehren zu starten."

Im Rahmen des Projekts: "Austria care-free? Österreich sorge(n)-frei? Wie ist die Versorgung durch qualitativ hohe Care-/Sorge-Arbeit gewährleistet? Für die, die sie leisten, und für die, die sie in Anspruch nehmen!", gefördert durch die österreichische Gesellschaft für politische Bildung, wurden 26 MultiplikatorInnen in der Erwachsenenbildung zum Thema Feministische Care-Ökonomie sensibilisiert. Mitglieder des Vereins JOAN ROBINSON, des Instituts für institutionelle und heterodoxe Ökonomie und von WIDE haben dafür eine Reihe von Methoden entwickelt, die hier zur Verfügung gestellt werden.

Methodensammlung zum Thema Feministische Care-Ökonomie: pdf

gefördert durch:

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Freitag, 20. Oktober 2017, 16:00 - 20:00 Uhr
Ort: AK Niederösterreich, AK-Platz 1, 3100 St. Pölten

Demokratie lebt von Beteiligung. Gleichzeitig stützen und nähren nicht alle Beteiligungsformen die Qualität und Funktionssicherheit von Demokratie. Neue Räume und Technologien, wie das Internet und die Digitalisierung, brauchen besondere Aufmerksamkeit und differenzierte Kritik. Dafür gibt diese Veranstaltung mit Fachinputs und Diskussionsmöglichkeiten Raum.

Der Verein JOAN ROBINSON und WIDE laden gemeinsam mit der KFB St. Pölten und der KFB Wien herzlich zu einem Workshop zum Thema
„Sorge-Ökonomie - Gutes Leben zwischen Anspruch und Überforderung“ ein.

Termin: Freitag, 13. Oktober 2017, 15:00-18:00 Uhr
Ort: Florian Zimmel Saal (1. Stk), Klostergasse 15, 3100 St. Pölten
(Parkmöglichkeit in der Parkpromenade 4)

(Juni 2017) Anlässlich des „Internationalen Tags des Flüchtlings“ trat die Katholische Frauenbewegung Österreichs in einer Presseaussendung für einen Perspektivenwechsel in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge ein.

„Menschen, die wegen Krieg und Krisen ihre Heimat verlassen mussten, sind nicht nur eine Aufgabe für die Aufnahmeländer, sie sind auch ein enormes Potential, das es wahrzunehmen und dessen Entfaltung es zu fördern gilt“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. In erster Linie sei das Aufgabe des Staates, so Pernsteiner, die auf das überwiegend von Frauen getragene, nach wie vor große ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingsbetreuung hinweist.

Presseaussendung als pdf