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Wenig Feminismus, viel Nationalismus

Stellungnahmen von EU-KandidatInnen zu Finanzregulierung, Globalisierung und Frauenquoten

(Wien, am 5. Juni 2009) Im Vorfeld der EU-Wahlen am 7. Juni hat das entwicklungspolitische Frauennetzwerk WIDE die SpitzenkandidatInnen der wahlwerbenden Parteien gebeten, zum Thema Frauen und Globalisierung Stellung zu nehmen. KandidatInnen der ÖVP, Grünen, FPÖ und BZÖ haben auf die Fragen von WIDE geantwortet.

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EU-Handelspolitik

Widerspruch zur eigenen Entwicklungspolitik!

Europäische und indische NGOs kritisieren geplantes Freihandelsabkommen zwischen EU und Indien

(Wien, 6.5. 2009) Europäische Unternehmen sehen in Indien eine neue wirtschaftliche Weltmacht, in der es einen Platz zu sichern gilt. Jedoch sind die EU und Indien zwei sehr ungleiche HandelspartnerInnen.

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WIDE: Die Frage wer zahlt, bleibt!

Wo bleiben die Schutzschirme für Frauen in Entwicklungsländern?

(Wien, 22.4.2009) Das Frauennetzwerk WIDE - Women in Development Europe - kann Finanzminister Josef Pröll das Versprechen in seiner Budgetrede, dass niemand im Regen stehen gelassen wird, nicht abnehmen! Denn die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit wurden im aktuellen Budget nicht aufgestockt, und somit wird die Verpflichtung der Regierung, diesen Posten bis 2015 auf 0,7% des BIP zu erhöhen, nicht eingelöst werden können. Dies ist vor allem für Frauen in den Ländern des Südens von existenzieller Bedrohung! Dabei könnten durch eine Finanztransaktionssteuer von 0,1 % die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit verdoppelt werden.*

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Frauen haben die Krise nicht gemacht

Kommen sie deshalb beim G-20 Gipfel nicht vor?

(Wien, 1.4.2009) Das Frauennetzwerk WIDE – Women in Development Europe sieht im Treffen der 20 größten Industriestaaten eine Fortsetzung der Politik, die die Welt in die schwerste Krise seit 1930 geführt hat. Frauen kommen in den Szenarien zur Krisenbekämpfung kaum vor. Es zeichnet sich aber jetzt schon ab, dass es weltweit wieder die Frauen sein werden, die die Hauptlast zu tragen haben werden.

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Alternativen zum ökonomischen Mainstream

Frauen fordern eine Zukunft auf Basis von Alternativen zum ökonomischen Mainstream

WIDE-Statement zum internationalen Frauentag 2009

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