FEMINISTISCHE CARE-ÖKONOMIE: Theorie und Methoden

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Der Verein JOAN ROBINSON, das Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie und WIDE haben ein weiterer Handbuch herausgegeben: "Wirtschaft anders denken. Feministische Care-Ökonomie: Theorie und Methoden“. Die Autorinnen Ursula Dullnig, Luise Gubitzer, Eva Klawatch-Treitl, Birgit Mbwisi-Henökl, Milena Müller und Traude Novy besprechen den zivilisatorischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Wert und Beitrag der Care-Ökonomie.

Erhältlich bei WIDE um EUR 12.- ; bestellen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Handbuch befasst sich mit der zentralen Bedeutung der Care-Ökonomie für die Gesamtwirtschaft und ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle und Verantwortung von Frauen in diesem Bereich. Das Selbstverständnis der Care-Arbeit leistenden, der Qualitätsverlust dieser Arbeit unter neoliberalen Vorzeichen (kann unter diesen Bedingungen das Prinzip der Fürsorglichkeit erfüllt werden?) und der Einsatz für eine gesellschaftliche Wertschätzung von Care-Arbeit und der Personen, die sie tun, sind Thema dieses Handbuchs.

Die Autorinnen machen deutlich, dass Care-Arbeit die Voraussetzung für jedes andere wirtschaftliche Handeln ist und ökonomischen Wohlstand erst ermöglicht. Für die Demokratie, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Lebensgemeinschaften und Familien und ein gutes Leben jeder Person ist es von zentraler Bedeutung, dass die Care-Arbeit in die Mitte wirtschaftlichen Denkens rückt und somit die Ökonomie insgesamt vom Kopf auf die Füße gestellt wird. Diese veränderte Sichtweise muss in verbesserten Bedingungen und sichtbarer Wertschätzung für die Menschen, die Care-Arbeit tun, münden.

Das Handbuch liefert einen Beitrag zur Sensibilisierungsarbeit für das Thema und will für das kritische Hinterfragen gesellschaftlicher Normen mobilisieren. Es beinhaltet sowohl theoretische Überlegungen als auch methodische Anregungen für die Erwachsenenbildung und stellt einen Beitrag zur Erarbeitung neuen Wirtschaftswissens dar.